Fachtag 2026 – „Es braucht ein Dorf…“

„Es braucht ein Dorf…“ Kooperation für Familien mit psychisch kranken Eltern

Kooperation für Familien mit psychisch kranken Eltern

Die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos. Anmeldeschluss ist der 17.06.2026.

Veranstalter:
Eine Kooperation von AKisiA, Feuervogel und StäpkE sowie dem Gesundheitsamt der Städteregion Aachen

Ort:
Städteregionshaus Aachen
Zollernstraße 10
52070 Aachen

Ablaufplan

08:30 Uhr

Ankommenscafe

9:15 – 9:25 Uhr

Begrüßung durch die Veranstalter

9:25 – 9:55 Uhr

Willkommensgrüße durch
Herrn Dr. Tim Grüttemeier, Städteregionsrat StädteRegion Aachen
Herrn Dr. Michael Ziemons, Oberbürgermeister Stadt Aachen

09:55 – 10:15 Uhr

Kleine Kennenlernübung

10:15 – 11:00 Uhr

Markt der Möglichkeiten

11:00 – 12:30 Uhr

Vormittag Workshops

Damit die Dörfer aus dem Titel des Fachtags miteinander in Kooperation kommen, bieten wir im Vormittag Workshops in Form von Fallbesprechungen an. Was sich hinter den nebulösen Workshoptiteln verbirgt? Lassen Sie sich überraschen und wählen Sie gerne den Workshop, dessen Titel Sie am ehesten anspricht. Die Fallbesprechungen sollen zunächst – wie im realen Berufsalltag- bewusst etwas chaotisch wirken. Durch das Zusammenwirken unterschiedlicher fachlicher Blickwinkel bringen wir jedoch gemeinsam Licht ins Dunkel.

WS 1: Raus aus der Co-Zwang-Falle
Andrea Valdivia, DKSB Aachen & Johanna Paul, Jugendamt Aachen

WS 2: Hinter dem Lächeln…
Eyleen Blaim, StäpkE, & Kerstin Palenberg, DKSB Aachen

WS 3: Die rassistischen Nachbarn – Oder doch nicht
Atoussa Rohde, Gesundheitsamt Aachen & Matthias Schreiber, Feuervogel

WS 4: Wenn Fokus zur Falle wird
Marie Gurr, Feuervogel & Leonard George, DKSB Aachen

WS 5: Mal so, mal so…
Jörn Keller, StäpkE & Silvia Alles, Jugendamt Aachen

12:30 – 13:30 Uhr

Mittagspause

13:30 – 15:00 Uhr

Workshops

WS 6: Das Handbuch der maximalen Kooperationsvermeidung
(Jörn Keller, StäpkE & Katja Giesen, DKSB Aachen)

WS 7: Grenzüberschreitende Kooperation Deutschland / Belgien
(Alissa Bosch, Fachbereich Jugendhilfe Eupen & Matthias Schreiber, Feuervogel)

WS 8: Trau dich, was zu tun und verstecke dich nicht hinter dem Datenschutz
(Silvia Alles, Jugendamt Aachen & Bernd Reiners, DKSB Aachen)

WS 9: Zwischen Systemlogiken: Jugendhilfe und Psychiatrie gemeinsam denken und Schnittstellen wirksam gestalten
(Yorrik Laschet, Alexianer Aachen & Janina Rehder, Jugendamt Herzogenrath)

WS 10: Wenn Kooperation an Grenzen stößt
(Atoussa Rohde, Gesundheitsamt Aachen)

15:15 – 16:00 Uhr

Zusammenfassung der Workshop-Ergebnisse und ein Ausblick

Die Workshops im Detail

Wie verhindert man Kooperation eigentlich möglichst erfolgreich? In diesem Workshop darf einmal alles gedacht werden, was Zusammenarbeit garantiert erschwert: unklare Ziele, Funkstille, Fachjargon, Revierdenken und der Klassiker „Dafür sind wir nicht zuständig“. Mit einem Augenzwinkern werden typische Stolpersteine der Schnittstellenarbeit im Feld psychischer Gesundheit und Jugendhilfe sichtbar gemacht. Anschließend drehen wir den Spieß um und entwickeln daraus konkrete Ideen für bessere Kommunikation, klare Absprachen und gelingende Kooperation zwischen Jugendhilfe, Schule, Beratung und medizinischer Versorgung.

Jörn Keller, StäpkE & Katja Giesen, DKSB Aachen

Hilfe funktioniert auch über nationale Grenzen hinaus. Was tun, wenn man in Belgien lebt, man hilfebedürftig wird, sich im Französischen jedoch nicht so gut ausdrücken kann? Was ist mit Kindern in der Euregio, die mit deutsch aufwachsen, aber nicht in Deutschland leben? In diesem Workshop können Sie etwas über die unterschiedlichen Hilfesysteme in Deutschland und Belgien erfahren und darüber, wie grenzüberschreitende Kooperation möglich sein kann. Alissa Bosch ist Sozialarbeiterin im Fachbereich Jugendhilfe des Ministeriums der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Eupen. Matthias Schreiber ist Teamleitung der Einrichtung „Feuervogel – Hilfen für Kinder aus suchtbelasteten Familien“ in Aachen.

Alissa Bosch, Fachbereich Jugendhilfe Eupen & Matthias Schreiber, Feuervogel

Anhand eines Fallbeispiels werden Vorteile, aber auch Grenzen des Datenschutzes für die Betroffenen und Fachkräfte erarbeitet.

Silvia Alles, Jugendamt Aachen & Bernd Reiners, DKSB Aachen

Wie gelingt gute Unterstützung für Familien, in denen psychische Belastungen den Alltag prägen? In diesem Workshop nehmen wir die Schnittstellen zwischen Jugendhilfe, Schule, Gesundheitswesen und weiteren Hilfesystemen in den Blick. Gemeinsam reflektieren wir Herausforderungen, Zuständigkeiten und Möglichkeiten einer gelingenden Zusammenarbeit. Ziel ist es, Handlungssicherheit zu stärken, Kommunikationswege zu verbessern und Familien ganzheitlich in den Blick zu nehmen.

Yorrik Laschet, Alexianer Aachen & Janina Rehder, Jugendamt Herzogenrath

Wenn Eltern psychisch erkranken, sind oft mehrere Systeme gleichzeitig gefordert. Kooperation zwischen diesen Institutionen ist zentral, um Kinder wirksam zu schützen und die Familien adäquat zu begleiten. Doch diese Zusammenarbeit stößt nicht selten an Grenzen. Im Workshop begeben wir uns auf die Suche nach Möglichkeiten der grenzwahrenden Kooperation.

Atoussa Rohde, Gesundheitsamt Aachen

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Workshops am Vormittag

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